Österreichische Gesellschaft
für Entomofaunistik
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Willkommen auf der Homepage der ÖGEF


Die "Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik" (ÖGEF) ist ein gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein zur Förderung der entomofaunistischen Forschung in Österreich. Er unterstützt wissenschaftliche Forschungsarbeiten und setzt sich aktiv für den Schutz der Insekten sowie ihrer Lebensräume ein. Durch Öffentlichkeitsarbeit soll das Verständnis für diese Tiergruppe verstärkt werden. Zur Verwirklichung dieser Ziele gibt die ÖGEF die Zeitschrift "Beiträge zur Entomofaunistik" heraus und organisiert Vortragsabende, Fachsymposien und Exkursionen. Weiters werden die "Myrmecological News" herausgegeben.




Neuerscheinung

Insekten in Wien: Tagfalter

Infos und Bestellmöglichkeit: Tagfalter_in_Wien.pdf
Bestellung: wolfgang.rabitsch@umweltbundesamt.at

Mehrere Bücher aus der letzten Zeit geben Einblicke in die erstaunlich reiche Tier- und Pflanzenwelt des Wiener Stadtgebietes. Einige unterrichten umfassend und exakt, ohne ein breiteres Publikum abzuschrecken. Aber keines davon handelt ausschließlich von Insekten.

In Wien sind rund 2100 Arten von Blütenpflanzen heimisch. Man braucht bloß einige große Käferfamilien zu addieren, um diese Artensumme zu erreichen – die Insekten insgesamt bringen es in Wien wohl auf das Sieben- oder Achtfache. Längst sind nicht alle Fliegen kartiert, und noch niemand hat einen Katalog der winzigen parasitischen Wespen oder der Blattläuse angelegt. Doch für manche Gruppen der Insekten ist die Datenbasis schon jetzt breit genug, um nicht nur die Merkmale und die ökologischen Besonderheiten aller Arten darstellen zu können, sondern auch deren Verbreitung innerhalb der Stadtgrenzen und das Auftreten der Entwicklungsstadien im Lauf des Jahres. Die Tagfalter gehören zu diesen gut dokumentierten Sechsbeinern.

Die Österreichische Gesellschaft für Entomofaunistik hat sich die Aufgabe gestellt, profunde wissenschaftliche Information über einzelne Insektengruppen so zwischen Buchdeckel zu packen, dass nicht nur Fachleute daraus Nutzen ziehen. Das Tagfalterbuch wendet sich an alle, die Interesse an der belebten Natur haben – auch an jene, die das noch gar nicht wissen. Es will mit prächtigen Fotos zum Schauen verlocken und mit einem Text, der nicht erst aus dem Fachjargon übersetzt werden muss, zum Lesen einladen. Findet es Anklang, dann werden in ähnlicher Ausstattung weitere Bände zur Insektenfauna Wiens folgen.

Die Buch wäre ohne Unterstützung durch die Wiener Umweltschutzabteilung und die Kulturabteilung der Stadt Wien nicht zustande gekommen. Die Wiener Umweltanwaltschaft hat mit dem Ankauf der Datenbank eine ausgeglichene Kalkulation ermöglicht. Dass die Autoren und die Mitglieder des Redaktionsteams sehr viel unbezahlte Arbeit investiert haben, soll nicht unerwähnt bleiben, mag es auch nach Eigenlob klingen: kommen sie doch alle aus den Reihen der Österreichischen Gesellschaft für Entomofaunistik.

Prof. Dr. Erhard Christian
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Entomofaunistik